Ziele

Liebe Norderstedterinnen und Norderstedter,

wir stellen uns Ihnen als politische Kraft anlässlich der Kommunalwahl am 6. Mai 2018 vor.

Im Jahr 2013 gründeten wir die Wählergemeinschaft Wir in Norderstedt, kurz WiN.
Wir überzeugten inhaltlich und wurden als viertstärkste Kraft mit drei Mandaten in die Stadtvertretung gewählt.

Unsere Aufgabe sehen wir darin, dass wir Ihre Anliegen und Interessen in den Ausschüssen vertreten.

Erfolge konnten wir für die Bevölkerung erreichen u.a. im Baugebiet Aspelohe, im Baugebiet Buckhörner Moor, für den Erhalt des Schulschwimmbades Pestalozzistrasse, den Erhalt der Gemeinschaftschule Ossenmoorpark, das kostenfreie Parken in den Nahversorgungszentren der Stadt und vieles mehr…

Unsere Ziele für die nächsten Jahre:

  • eine gerechtere Verteilung der Starts und Landungen am Flughafen Hamburg
  • Ausbau und Sanierung der Kitas und allgemeinbildenden Schulen
  • bezahlbarer Wohnraum
  • Entwicklungsplan für Norderstedt
  • Nachverdichtung der Wohnbebauung und Erweiterung der Gewerbeflächen mit Augenmaß
  • Ausbau des ÖPNV und der Radwege gemeinschaftlich mit dem Umland
  • Verkehrsüberwachung nur zum Zweck der Sicherheit
  • eine kostenlose Parkraumbewirtschaftung

Wir möchten diese Ziele für unsere Stadt erreichen und ­bitten Sie am 6. Mai 2018 um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.


HOHE LEBENS- UND WOHNQUALITÄT

Jede Norderstedterin und jeder Norderstedter wünscht sich eine hohe Lebens- und Wohnqualität sowohl in Form von adäquatem Wohnraum als auch durch eine Vielzahl von Freizeiteinrichtungen und Grünflächen zur Erholung. Gleichzeitig lösen neue Wohnquartiere und Nachverdichtungen Proteste in der Nachbarschaft aus. Bereits heute mit 80.000 Einwohnern stehen wir vor Herausforderungen bezüglich ausreichender Kindergartenplätze, dem Ausbau der Ganztagsschulen, geeigneter Flächen für Sporthallen und -plätze sowie unseres Straßennetzes.

Norderstedt kann ohne Einschränkung der Lebensqualität nicht auf mehr als ca. 85.000 Einwohner wachsen. Wir erweitern bereits unsere Wohnquartiere im Garstedter Dreieck, ­Grüne Heyde, Frederickspark und die ,Hamburger Flächen‘ an der Ulzburger Str. / Ouickborner Str.. Damit ist die Kapazität von 85.000 Einwohnern erreicht.


STÄRKUNG DER BILDUNGSEINRICHTUNGEN

Die neueste Schulentwicklungsplanung hat erheblichen Hand­lungsbedarf aufgezeigt. Die Kapazitäten im Bereich der Grundschulen sowie der weiterführenden Gemeinschaftsschulen und Gymnasien sind schnellstens zu erweitern. In Bezug auf die Kindergartenplätze ist nachhaltiges Handeln erforderlich. Dieses bedeutet nicht nur, die Zahl der Kindergartenplätze zu erhöhen, sondern auch das erforderliche Personal verstärkt in Norderstedt auszubilden und solche Arbeitsbedingungen zu schaffen, dass diese so dringend benötigten Fachkräfte in Norderstedt bleiben.


FLUGLÄRMREDUZIERUNG

Studien belegen: Fluglärm macht krank! Das kann keiner weg­ diskutieren. Die Stadt Hamburg hat zum Schutz der eigenen Bürger verfügt, dass alle Starts über Norderstedt erfolgen sollen.

In 2017 führte dies zu folgender Verteilung der Starts:
über  Norderstedt  52.140 Starts     ( 66 % )
über  HH-Alsterdorf 1.447 Starts     ( 1,8 % )

Nur eine gleichmäßige und gerechte Verteilung der Flugbewegungen über alle vier Start- und Landebahnen kann eine übermäßige Lärm- und Emissionsbelastung der Norderstedterinnen und Norderstedter vermeiden.

Norderstedt – und nicht Hamburg – muss über seinen Luftraum bestimmen!


MOBILITÄT IM WANDEL

Das Straßennetz ist nicht beliebig erweiterbar, so dass der Fokus auf den Ausbau der Fahrradwege und des ÖPNV zu legen ist. Die Verlängerung der U1 nach Henstedt-Ulzburg ist mit hoher Priorität zu sehen, um den Durchgangsverkehr von und nach Hamburg zu reduzieren. Generell können Verkehrsprobleme nicht nur von Norderstedt alleine gelöst werden, sondern nur im engen Zusammenspiel mit allen benachbarten Städten und Gemeinden.


TRANSPARENZ BEI DER GESCHWINDIGKEITSÜBERWACHUNG

Geschwindigkeitskontrollen (,Blitzen‘) an Straßen mit Lärmschutzwänden (z.B. Oadby-and-Wigston Str. und Poppenbütteler Str.) ist den Bürgerinnen und Bürgern schwer zu vermitteln, erinnert an ,Abzocke‘ und dient nicht der Verkehrssicherheit und dem Lärmschutz.

Ganz anders vor Schulen und in anderen sensiblen Straßenabschnitten. Dort sind Kontrollen geboten und sinnvoll.


STÄRKUNG DER WIRTSCHAFT

Die Wirtschaft in Norderstedt findet beste Bedingungen vor, die stetig überprüft und verbessert werden müssen. Neue Gewerbegebiete sind mit Augenmaß einzurichten. Nicht jede Erweiterung wirkt sich positiv aus. Neue Gewerbegebiete bedeuten weniger Grün- und Erholungsflächen und mehr Verkehrsbelastung in Norderstedt. Gleichzeitig müssen die Einnahmen Norderstedts zu einem großen Teil an den Kreis und das Land abgegeben werden. Bereits im Jahr 2018 verliert Norderstedt voraussichtlich ca. 60 Mio. Euro der Steuereinnahmen in den Finanzausgleich.

Deshalb gilt:
Mehr Wirtschaft – mehr Arbeitsplätze – aber­ ­keine unkontrollierte Erweiterung.


KOSTENFREIES PARKEN / PARK AND RIDE

Kostenfreie Parkplätze fördern das Umsteigen der Pendler auf den ÖPNV und stärken die Nahversorgungszentren wie z.B. Schmuggelstieg, Meilenstein und Harksheider Markt, die ge­rade auch für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger so wichtig sind. In einer finanziell unabhängigen Stadt darf das Parken nicht kostenpflichtig sein !

Diskutieren wir die Zukunft unserer Stadt gemeinsam!